ist allumfassend...
in meinem Garten
An der australischen Küste
bin ich nie gewesen. Diese Fotos haben meine Tochter Ariane und ihr Mann Wolfgang von ihrem Australien Aufenthalt mitgebracht.
Wasser und Strand
Wasser und Strand sind eine tolle Kombination, auf und in der man sich so richtig wohl fühlen kann. Leider habe ich mit dieser Verbindung so meine kleinen Probleme.
Ich mag sowohl Wasser wie auch Sand. Allerdings finde ich es nur Klasse, wenn sich der Sand nicht mit Wasser verbindet und zu einer matschigen - und dadurch für mich quälenden - Angelegenheit wird.
Ich mag es einfach nicht, wenn ich in den Fluten der Nord - oder Ostsee oder in irgendeinem anderen Meer verweile, meinen Spaß habe und anschließend über diesen klebrigen Sand zu meinem Liegeplatz zurück muß. Brr, igitt.
Bei dem Lied:" Ich hab noch Sand in den Schuhen von Hawaii..." stellen sich mir die Nackenhaare hoch.
Für mich war es ein absoluter Kraftakt, barfuß über den Strand zu spazieren.
Bäume
Ich mag Bäume und den Wald. Bäume sind für mich der Inbegriff von Stärke, Kraft, Wiederstandsfähigkeit und Beständigkeit. Sie stehen trotz aller widrigen Umstände fest verwurzelt mit dem Boden über Jahrhunderte an ein und dem selben Platz, sofern wir Menschen ihnen diesen Raum lassen.
Ich frage mich, wann fängt ihr Kreislauf des Lebens an. Wenn sie sich im Winter in ihre Äste zurückziehen, im Frühjahr mit Blüten und frischen, grünen Blättern locken, sich im Sommer im vollstem Laubkleid zeigen oder wenn sich im Herbst ihre Blätter bunt verfärben und sie die Früchte für uns bereithalten?
Natürlich , es ist klar, dass ihr Leben mit dem befruchteten Samen in der Erde beginnt, aber was veranlaßt die Bäume sich in sich selber zurück zu ziehen, um uns einen kargen, manchmal fast jämmerlichen, Anblick zu bieten, um dann einige Monate später voller Schönheit, sich neu gestaltend, im Überfluss der Natur zu präsentieren? Biologen haben dafür Worte und Erklärungen bereit, ich aber bin immer wieder auf`s Neue fasziniert und nenne es einfach nur ein Wunder...
Auf meinen Spaziegängen halte ich auch schon mal Ausschau nach ungewöhnlichen Anordnungen oder Exemplaren von Bäumen, die ich dann fotografiere.
Meine Tanne
Vor gut 3 Jahren habe ich von einem Waldspaziergang einen winzigen Tannenbaum, - gerade einmal 10 cm hoch, ein Stämmchen so dünn wie ein Mikadostäbchen und vielleicht 5 Zweigen -, mit nach Hause genommen. Er wuchs am Wegesrand und war der Gefahr trampelnder Füße, pinkelnder Hunde und knabbernder Waldtiere ausgesetzt. Damals hab ich ihm versprochen, das er es bei uns gut haben wird und wenn er den Umzug gut übersteht, zur Weihnachtszeit mit Lichtern geschmückt wird. Dieses Jahr ist es soweit. Mittlerweile ist er fast 50 cm hoch, hat viele, neue Äste bekommen und wird die erste, kleine Lichterkette in seinem Baumleben tragen.
Im nächsten Frühjahr erhält er dann einen Platz, an dem er immer weiter wachsen darf.
Die Priorlinde in Hagen - Priorei
Mit ihren Wurzeln hält sie sich seit mehr als 1000 Jahren im Boden fest. Massig und wie ein Monument aus längst vergangenen Zeiten, erhebt sich ihr Astwerk in die Höhe. Mittlerweile werden ihre schweren, alten Äste die - in ca. 1,5 m Höhe erst waagerecht, dann senkrecht nach oben - aus dem Stamm wachsen, von großen Steinbrocken unterstützt, damit sie nicht abbrechen. Zu ihrer Entlastung wurden die schweren Äste bereits abgesägt.
Ich kenne die Linde nur so, wie sie jetzt ist. Aber vielleicht findet sich ja jemand, der mir mehr über sie erzählen kann und eventuell auch noch Fotos von ihr aus besseren Tagen hat, die er mir zur Verfügung stellen kann.
zur Diashow: >> Galerie / Impressionen
Die Harfenfichte in Friesenhagen
ist in vielen Jahren aus einer umgestürzten Fichte gewachsen. Ihre Äste richteten sich gen Himmel auf und sind zu großen Bäume geworden. Sie haben ihre eigenen Wurzeln entwickelt und sind doch auf immer mit ihrem Ursprung verbunden.
Der Baum mit Durchblick
In Gevelsberg und der näheren Umgebung gibt es noch relativ große Waldbestände, in denen man Kilometer um Kilometer wandern kann. Umgebungsbedingt sind dabei auch etliche Höhenmeter zu überbrücken. Einer dieser Wälder liegt auf dem Buchenberg, der kurz hinter der Hauptverkehrsstraße (B7) beginnt und sich bis nach Ennepetal erstreckt. Vor vielen Jahren hat Michael dort eine Buche entdeckt, die sein - und auch mein - besonderes Interesse hervor rief. Wir kennen ja alle das geflügelte Wort: "Ein Brett vor dem Kopf haben", aber wenn ich es mir aussuchen könnte, wäre mein Brett aus dieser Buche gesägt, weil ich dann den Durchblick behalten würde. Trotzdem ist mir der Baum im Wald natürlich lieber.
Aus der Buche wächst ein Ast aus dem Stamm, der sich zu einem D formt und ca. 1 - 1,5 m über (oder unter?) seinem Ursprung wieder mit dem Stamm vereint, oder haben sich 2 Äste in der Mitte getroffen und sind dort zusammen gewachsen?
Die Andentanne
In meiner näheren Nachbarschaft habe ich eines Tages den chilenischen Schmuckbaum gesehen. Ich wußte natürlich nichts über dieses Gewächs und es kam mir mickrig, klein und nichts sagend vor. Mit seinen paar Zweigen sah es für mich verloren - und wie nicht auf diese Welt gehörend - aus. Lange Zeit habe ich dieses Gebilde einfach vergessen und nicht mehr daran gedacht.
Meine Aufmerksamkeit und Interesse wurden erst wieder geweckt, als ich ihn sah:
"Wie heißt er, wo kommt er her?" waren meine ersten Gedanken, als ich den bestimmt 10 - 12 m hohen Baum sah.
Auf meiner Suche im Internet bin ich dann bei www.baumkunde.de fündig geworden. Bei der Andentanne oder dem chilenischen Schmuckbaum, handelt es sich um einen Baum der zur Familie der Aurakarien gehört und mit unserer Zimmertanne verwandt ist. In Südamerika wird dieser Baum bis zu 50 m hoch, hier in Europa bis zu 15 m. Er ist für unser Klima bestens geeignet, da er im Winter Temperaturen bis durchschnittlich minus 25° C erträgt. Seine Früchte sind eßbar und sollen nach Mandeln schmecken. Aber bei allem, was es sonst noch über diesen Baum zu erzählen gäbe: für mich persönlich ist es kaum faßbar, dass diese Baumart seit über 180 000 000 Jahren auf unserer Welt existiert, noch vor uns Menschen da war und sehr wahrscheinlich noch da sein wird, wenn es uns schon lange nicht mehr geben wird.
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